Wir müssen etwas tun

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Elmar
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Wir müssen etwas tun

Beitrag von Elmar »

Servus,

wie schon im Fortbildungthread besprochen: Wir sollten allmählich etwas unternehmen.

Wenn die Betrebungen von LBV, NABU und BUND so weiter gehen werden Kormorane, Otter, Silberreiher und Konsorten lagsam aber sicher alles was Schuppen hat ausrotten.
Die Überpopulöation dieser Prädatoren führt durch ihre, von den drei Grünen Spendenkonzernen massivst unterstützte, ungehinderte Ausbreitung auch zum langesamen Verschwinden der restlichen Wasserbewohner, gleich ob Frösche, Molche, Enten, Ringelnattern oder Graureiher.

Wir Teichwirte sind ein wichtiges Glied in einem funktionierendem Ökosystem. Obgleich diese künstlich geschaffenen Gewässer nur durch unsere tägliche Arbeit bestehen können scheint es für die drei vorgenennten Unternehmen als das natürlichste dieser Welt daß sie bereitwillig und großzügig die Früchte UNSERER Arbeit unter "Ihren" Prädatoren verteilen.

Ich bin der Meinung es reicht, wir müssen uns endlich zur Wehr setzen!
Wir Teichwirte sind jedoch nur eine kleine, vernachlässigbare Gruppe. Wer über den Tellerrand blickt erkennt jedoch schnell daß alle Naturschützer und Landschaftspfleger die selben Probleme haben:
-Der Jäger darf keine Raubvögel schießen um das Niederwild zu schützen
-Der Angler darf keinen Fisch zurück setzen weil das ein Gesetz aus der Nazizeit verbietet
-Der kleine, lokale Bauer soll für den "Weltmarkt" produzieren und wird von der Preispolitik kaputt gemacht
-Der Schäfer auf der Weide muß sich gefallen lassen daß ihm Leute sagen der Wolf hätte das selbe Recht auf seine Schafe wie er selbst
-Der Waldbauer muß Angst haben angefeindet zu werden nur weil er die Bestände ausdünnt und es "Baumschützer" nicht verstehen daß genau das den Wald stützt
-Der Schwammerlsucher wird vom LBV angezeigt weil da wo er seit 30 Jahren Pilze sucht jetzt ein Vogelschutzgebiet mit Betretungsverbot ist.

Was bei dieser Aufzählung auffällt: Alle genannten sind in der Natur, sind mit der Natur, kommen ihrem Auftrag diese zu schützen und zu pflegen vorbildlich nach. Und allen ist noch etwas gemein: Gegen all diese wird von den drei grünen Konzernen gehetzt, alle werden in ihrem Tun immer weiter eingeschränkt, alle werden in der Öffentlichkeit als negativ dargestellt.

Das ist eine Komplette Umkehr der Fakten!!!

Das Problem ist auch daß Leute, die sich für die Umwelt und Natur engagieren wollen in Deutschland gar nicht die Möglichkeit haben einem vernünftigen Verein beizutreten, einem Verein der unsere HEIMISCHE NATUR schützen will.

Was mir vorschwebt wäre eine Interessensvertretung der Naturschützer, eine Organisation deren Ziel es ist unsere heimische KULTURLANDSCHAFT zu schützen. ich will keinen Wolf, ich will weder Bär noch Otter. Unsere Vorfahren hatten Recht diese Tiere aus der Fläche zu verdrängen. Man muß endlich verstehen daß diese Wildtiere nicht lesen können, es nie ein "Gentlemenagreement" geben wird. So wie sich der Otter IMMER aus der den dicht besetzten Teichen die Fische holt ist es dem Wolf nicht zu verübeln die Schafe auf der Weide zu reißen. Das Problem sind nicht diese Tiere, das Problem sind die Menschen die solche Indikatortiere einer Naturlandschaft ohne Mensch und Eigentum einfach in eine Kulturlandschaft setzen! Man muß so ehrlich sein sich das einzugestehen. Die Alternative wäre uns aus der Natur zu verdrängen welche unsere Vorfahren geprägt haben.

Egal ob Bauerverband, Fischereiverband oder Imkervereinigung - die sollen alle ihre Sachen weiter machen wie bisher. Aber - ganz ehrlich - hätte ich vorher von manchen Bauerndemos erfahren - ich wäre hingegangen denn wir haben die selben Probleme, die selben Feinde!

Es braucht eine Organisation die Zusammenführt, deren Aufgabe es ist die Öffentlichkeit aufzurütteln, die uns Naturschützer wieder in das Licht rückt das wir verdienen. Es muß öffentlicher Druck gemacht werden damit die Politik, wie auch nachwachsende Generationen sehen daß es Leute gibt die real in der Natur sind, die real vor Ort die Tiere und Pflanzen hegen und schützen und daß dies weitaus sinnvoller ist als die Forderungen der Extremisten die uns von dem aussperren wollen was ein Teil von uns ist!

Man muß den Leuten eine vernünftige Alternativ bieten sich für die Natur zu engagieren, eine Alternativ wo sie nicht verblendet oder angelogen werden wie bei den drei grünen Spendenkonzernen.
Wenn sich nur ein Prozent der angesprochenen Berufs- und Interessengruppen engagiert haben wir eine Macht, welche die der anderen um ein vielfaches überragt.

Wir können nicht jammmern daß wir nicht gehört werden wenn wir es nicht schaffen uns eine Stimme zu geben.
Ich würde diesen Thread primär als Sammelkiste sehen.
Probleme die Drücken, Lösungsansitze suchen, Vorschläge erarbeiten wie wir am besten auf die anderen, von den selben Problemen betroffenen Naturschützern zugehen können.


Grüße, Elmar

Loki
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Loki »

Hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt mich bei Nabu oder Bund anzumelden. Einfach um mal zu sehen wie es dort abgeht, ob man in diesen Reihen vereinzelt vernünftige Leute findet oder vielleicht Ideen einbringen kann. Würde mich dort auch um den Kormoran "kümmern"

Habe aber wenig Hoffnung, egal in welchem Bereich man schaut. In Deutschland dominieren ignorante Ideallisten die große Freude daran haben anderen Menschen den Tag zu vermiesen und alles zu verbieten an dem jemand Spaß haben könnte. Koste es was es wolle.

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Ossipeter
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Ossipeter »

Hallo Elmar ich bin da voll bei dir. Wolf und Otter in Nationalparks. aber nicht in der Kulturlandschaft oder in Weideviehbereichen. Darf ich deinen Texte an Landtagsabgeordnete weitergeben?

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Unimogmatthias
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Unimogmatthias »

Servus,
Da stehe ich voll hinter Eurer Meinung, aber wie will man die Viecher in einem Nationalpark
festhalten? Ich bin mit meinem Teich unmittelbarer Anrainer an den Nationalpark Bay. Wald.
Mag man vom Park halten was man will, aber ich will den Otter auch nicht im Park weil
unkontrollierbar. Es gibt genug unkultivierte Gebiete auf dieser Erde wo diese Arten sich ausbreiten
können, aber Mitteleuropa ist wohl zu "eng" für Kulturlandschaft und "exzessive Raubtiere"
wie Wolf, Otter, Kormoran usw.
Der Mensch wurde von Gott über die Schöpfung und
somit über das Tierreich gesetzt. Der Mensch sollte sich die Schöpfung Zunutze machen.
Aus dieser Sicht sind Peta usw. höchst unchristlich. Tiere sollen nicht über Menschen gestellt werden.
Meine Meinung.
Gruß,
Matthias

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Gü.a.Pa.
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Gü.a.Pa. »

Zitat: Unimogmatthias
Da stehe ich voll hinter Eurer Meinung, aber wie will man die Viecher in einem Nationalpark
festhalten?

Ganz einfach die ein Revier im Park haben bleiben auch dort, die abwandern werden zum Abschuss oder Fang und Transport freigegeben um evtl. in entsprechende Gebiete angesiedelt zu werden...
Das klingt jetzt etwas brutal aber in einem Land das so dicht Kulturel Besiedelt ist gibt es keine andere Möglichkeit!
Wären wir in Kanada wäre das was anderes....

Das Klingt jetzt etwas Brutal aber nicht anders möglich....
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

In eines jeden Fischers Herz muss stehen, " Sei nicht nur Fischer,
sei auch Heger, zum Wohl der edlen Schuppenträger ! "

Elmar
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Elmar »

Gü.a.Pa. hat geschrieben:
10.02.2020 19:56
Ganz einfach die ein Revier im Park haben bleiben auch dort, die abwandern werden zum Abschuss oder Fang und Transport freigegeben um evtl. in entsprechende Gebiete angesiedelt zu werden...
Servus,

BRAVO Günther!!!

DAS und NUR genau das ist die einzige mögliche Lösung. es ist die, mit Abstand humanste Herangehensweise. Exakt so wird doch seit Jahrzehnten mit den Rotwildbezirken verfahren.

Die Tiere lernen sehr schnell wo es für sie ungesund ist hinzugehen. Werden jedoch die betroffenen Tierarten im Schongebiet nicht bejagt bilden sich Überbestände und die Tiere sind gezwungen zu expandieren.

Ich bin auch der festen Überzeugung daß ein Großteil der Bevölkerung so denkt - neutrale Aufklärung statt Umweltkonzernpropaganda vorausgesetzt.

@Ossipeter: Klar kannst du es an Politiker weiter geben. Sie sollen sehen daß es bei uns so rumort daß wir aufstehen - und sie sollen sehen daß wir vernünftige Leute sind mit denen man vernünftig reden kann. Sie sollen aber auch erkennen daß wir die Lügenpropagenada der Umweltkonzerne leid sind die uns die Prädatoren als Kuscheltiere verkaufen wollen.

Wir brauchen die Politik auf unserer Seite.

Grüße, Elmar

guepfl
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von guepfl »

Die Politik wird einen Teufel tun, solange die öffentliche Meinung dahingehend lautet, dass es ein Erfolg für den Umweltschutz ist, dass sich diese Tiere bei uns (wieder)ansiedeln.

Ohne einen Handgriff zu machen, kann sich jeder Politiker im Anschein einer erfolgreichen Umweltpolitik suhlen, wenn Bilder niedlicher Otterbabies in den (auch sozialen) Medien präsentiert werden.

Solange das Meinungsbild nicht umschlägt und diese Tiere als Zerstörer der Natur entlarvt werden, solange wir sich kaum ein Politiker, mit der Tötung von, welchen Tieren auch immer, anpatzen.

Wir müssen die Wahrheit unter das Volk bringen. Nämlich dass, von Pseudonaturschützern und spendengeilen Tierschutz und -rechtsorganisationen gehypte Wappentiere unser Umwelt nachhaltig zerstören. Hier ist jeder gefordert. Egal,ob am Stammtisch oder in sonst einer öffentlichen Diskussion. Jedoch ohne entsprechende Geldmittel für große Aufklärungskampagnen kann das nicht funktionieren. Da sollen auch einmal die zugehörigen Interessenvertretungen ihren faulen Arsch bewegen und richtig Geld in die Hand nehmen.

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Gü.a.Pa.
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Gü.a.Pa. »

Zitat:guepfl
Die Politik wird einen Teufel tun, solange die öffentliche Meinung dahingehend lautet, dass es ein Erfolg für den Umweltschutz ist, dass sich diese Tiere bei uns (wieder)ansiedeln.

Ohne einen Handgriff zu machen, kann sich jeder Politiker im Anschein einer erfolgreichen Umweltpolitik suhlen, wenn Bilder niedlicher Otterbabies in den (auch sozialen) Medien präsentiert werden.


Also wir haben hier im Landkreis Landtags Abgeordnete die auf unserer Seite sind und sich für die Teichwirte,Angler und Bauern auch einsetzen und auch schon einiges Bewegt haben.
Solche Leute sollten es in ganz Deutschland geben, aber es gibt halt zu viele grün Wähler, denn es geht nur über due Wahl.
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

In eines jeden Fischers Herz muss stehen, " Sei nicht nur Fischer,
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Ossipeter
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Ossipeter »

hallo Günther,
Zitat:Also wir haben hier im Landkreis Landtags Abgeordnete die auf unserer Seite sind und sich für die Teichwirte,Angler und Bauern auch einsetzen und auch schon einiges Bewegt haben.
Solche Leute sollten es in ganz Deutschland geben, aber es gibt halt zu viele grün Wähler, denn es geht nur über due Wahl.
Das ist ein riesen Problem. Wir sollten "Fridays for Teichwirte" veranstalten!

Elmar
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Elmar »

Servus,

Peter am Freitag hab ich immer so schlecht Zeit :D :D :D

Erforderlich ist es zunächst eine Organisation zu gründen. Nicht um andere Interssensvertretungen zu ersetzten sondern um sie zu bündeln.

Es gibt sicher 100 mal mehr Teichwirte, Fischer, Jäger, Bauern, Waldbauern und Naturliebhaber als Umweltradikalinskis.

Jeder von denen hat andere Interessen, aber sie haben alle die selben Probleme.
Genau an diesen Problemen müssen wir ansetzen, das ist der gemeinsame Nenner,

Grüße, Elmar

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Ossipeter
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Ossipeter »

Ich habe heute zwei unserer Landtagsabgeordneten bereits angeschrieben.Text habe ich an Harry weitergeleitet.

Teichsau
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Re: Wir müssen etwas tun

Beitrag von Teichsau »

Hallo Leute,

im großen und ganzen hat Elmar schon recht, wir haben bei der Tegof auch schon Peditionen z.b. gegen den Kormoran unterschrieben aber passiert ist nie wirklich etwas. Solange solche selbsternannte Fachleute ,Volks- und Fachidioten der Grüne (in Wackersdorf Steine werfen und jetzt Abgeordneterim Bundes- und Landtag) und anderer Verbände an der Spitze sitzen ändert sich nichts. Ein alter Jäger gab mir mal einen gut Rat, am besten sind die 3 S (S...,S.... und S...).

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