Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

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TG-Fisch68
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TG-Fisch68 » 07.05.2019 19:49

Nimm keine Starterbatterie sondern eine für Solar oder für Netzausfall. Sind zwar teurer aber brechen nicht so schnell zusammen. Wobei Batterie auf der Ladefläche im Winter sowieso nicht so optimal ist.

Schnauzbiber
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Schnauzbiber » 08.05.2019 11:44

TwK hat geschrieben:
07.05.2019 18:09
Zwischen vorderer Bordwand und dem Bottich habe ich sowieso ca. 40x200cm Platz.
Na das klingt doch nach einem idealen Platz z.B. für eine modifizierte Transportkiste aus Aluminium. Die ist wetterbeständig und transportabel für andere Einsatzzwecke. Dahinein kommt Pumpe, Batterie etc.
Für das Laden der Batterie während der Fahrt, würde ich in die Rückwand vom Sprinter eine Aussensteckdose setzen. Solche Teile werden zum Beispiel im Reisemobilbau oder Wohnwagen verwendet. Sind Wasserdicht bis IP44 oder sogar noch höher. Von der Steckdose geht es dann mit passender Leitung/ Adapter zu der Transportkiste mit der Batterie. Innerhalb der Kabine verlegt man ordentlich die Leitungen hinter den Verkleidungen und unterhalb der Bodenmatte.
In die Seitenwand der Kiste würde ich sogar noch einen Luftanschluss setzen, ähnlich den Gardena- Wasseranschlüssen. Innen geht es an die Pumpe und außen dann zu den Ausströmern.

Das könnte eine wunderbare, mobile Belüfterkiste werden. :idea:
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Schnauzbiber » 08.05.2019 13:44

TwK hat geschrieben:
07.05.2019 18:09
Reicht eine normale Starterbatterie mit, sagen wir mal, 60Ah aus?
Wenn die Transportpumpe am Bordnetz vom Spinter hängt und nur läuft wenn der Motor an ist (während der Fahrt), dann spielt die Größe keine Rolle. Die Batterie dient in dem Fall nur als eine Art Puffer.

Wieviel Ah die Batterie haben sollte wenn das Fahrzeug steht, hängt davon ab, wieviel Stunden du die Pumpe laufen läßt und wieviel Ampere deine Pumpe aus der Batterie zieht.
Das ist wichtig wenn der Motor vom Sprinter nicht läuft oder du keine Verbindung zur Fahrzeugbatterie oder idealerweise zur Lichtmaschine verbaut hast.

Ich kann mich der Aussage von TG-Fisch68 da nur anschließen. Auch ich würde nicht zu Starterbatterien für so einen Einsatzzweck raten.
Das liegt daran, das durch ihren technischen Aufbau die Starterbatterien nicht für zyklische Belastungen ausgelegt sind. Starterbatterien verlieren sehr schnell ihre ursprünglich Speicherkapazität setzt man sie einer zyklischen Belastung aus. Sprich entladen und wieder aufladen, entladen, aufladen usw. , das tut den Dingern nicht gut.
Nach kurzer oder länger Zeit kriegst du die Batterie nicht mehr richtig vollgeladen. Das heißt z.B. am Anfang hat die Batterie über Stunden ihren Dienst verrichtet und zu einem späteren Zeitpunkt nur noch ein paar Minuten und das obwohl die Batterie zuvor am Ladegerät war und irgendwelche "lustigen" Anzeigen an Ladegeräten oder auch Solarregler 100% anzeigen. :lol:
Achte bei der Batterieauswahl auf "zyklenfest" ausgewiesene Akkus. Außerdem haben diese Batterien den Vorteil, das wenn Strom entnommen wird, die Batteriespannung über einen längeren Zeitraum ziemlich konstant bleibt und nicht wie bei Starterbatterien gleich von Anfang an abnimmt. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Selbstentladung.
TG-Fisch68 schrieb: "...brechen nicht so schnell zusammen." und damit hat er vollkommen recht. :good:

Zyklenfeste Batterien gibt es als Flüssig- Säure- Batterie (auch Solarbatterie genannt), als Gel-Batterie oder auch in AGM- Ausführung. Es gibt noch die Lithium- Batterien, aber die sind noch richtig teuer. Außerdem fehlt es da noch an Langzeiterfahrung und zum Teil auch noch an den richtigen Ladegeräten.

Anmerken möchte ich auch, dass die Lebensdauer einer Batterie sehr stark an die Entladetiefe gebunden ist.
D.h. die Hälfte (50%) von der angegebenen Kapazität (Ah) kann man getrost entnehmen ohne nachzuladen. Es gibt auch Aussagen, wo es heißt, dass man 60% entnehmen kann. Jetzt muss man halt ein bisschen rechnen
Bei einer 60Ah Batterie kannst du also 30-36 Ah entnehmen, ohne das die Batterie Schaden nimmt.
Da aber wahrscheinlich kaum einer die Möglichkeit hat die entnommenen Ah irgendwo auf einen Anzeige abzulesen der Hinweis:
Die Batteriespannung nach Möglichkeit nie unter 10,5 Volt absinken lassen, besser nicht unter 11 Volt.

Über das richtige Aufladen von Batterien und Ladegeräte mit einstellbaren Lade- Kennlinien reden wir dann eventuell ein anderes Mal.
Solltest du noch Fragen haben, ich werde versuchen diese zu beantworten.
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TwK » 08.05.2019 18:37

Danke wieder einmal für Eure hilfreichen Antworten.

@ Netmaker: Die 38 l/min reichen nicht. Ich hole damit Forellen von meinem Lieferanten, fahre Kv, K1 und K2 zum Besatz meiner Teiche. In allen Fällen kann ich aktuell nicht die Menge fahren, die ich gerne möchte bzw. wenn ich die Menge fahre stehen die Fische nicht gut. Die Pumpe hatte ich eigentlich für ein Glasschaubecken für einen Festumzug gekauft und dafür mit den Originalsteinen betrieben. Das war dafür ausreichend, aber für einen professionellen Fischtransport ist das zu wenig was da raussprudelt (auch wenn die Schläuche feiner perlen).
Die Belüfter habe ich noch nicht getauscht. Das erfolgt jetzt in diesem Zuge und es werden die von dir empfohlenen japanischen Luftschläuche. Zuleiterschläuche mache ich auch neu. Ich stelle alles auf 1/2" um, da meine Luftschlangen in den Bottichen am Teich auch 1/2" sind. Den Laderegler werde ich auf jeden Fall verwenden wenn es die externe Batterie wird.

@TG-Fisch/Schnauzbiber: Ich hatte es mir fast gedacht mit der Starterbatterie. :) Ist halt eine Preisfrage. Zyklenfeste AGM-Batterien setze ich schon ein bei meinem E-Außenborder. Bin damit sehr zufrieden (Haltbarkeit und Leistung). Die Pumpe läuft bei mir maximal 15 Minuten ohne dass der Sprintermotor läuft. Maximale Pumpenlaufzeit ist 90 Minuten.

Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen und genau überlegen was die praktikabelste Lösung ist.

Kann mir jemand was über den Geräuschpegel sagen, der evtl. die Aco006 oder Aco006D oder Aco003 im Einsatz hat?

Eine ganz andere Möglichkeit wäre ja auch ein kleiner Stromerzeuger mit 220V (z.B.Zipper ZI-STE 950) und daran z.B. die Aco009 (110l/min). Pumpenpreis ist etwa gleich und Batteriepreis ist sogar höher als der Generator.
Das ganze wieder zwischen Bordwand und Bottich. Damit hätte ich im Winter keine Probleme und ich bräuchte nicht ins Fahrerhaus verkabeln, Geräuschpegel wäre egal.

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Gü.a.Pa. » 08.05.2019 19:49

ich habe jetzt mal mitgelesen,... Du brauchst für deinen Fischtransport Sauerstoff-Versorgung ?
Warum Besorgst du dir nicht eine Sauerstoff-Flasche mit Ausströmer und Amaturen.... ??
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

In eines jeden Fischers Herz muss stehen, " Sei nicht nur Fischer,
sei auch Heger, zum Wohl der edlen Schuppenträger ! "

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Schnauzbiber » 08.05.2019 20:23

TwK hat geschrieben:
08.05.2019 18:37
Kann mir jemand was über den Geräuschpegel sagen, der evtl. die Aco006 oder Aco006D oder Aco003 im Einsatz hat?
Ich persöhnlich höre keine großen Unterschied am Geräuschpegel. Wenn ich Lebendfisch transportiere ( ich benötige meist nur kleinere Mengen), dann nutze ich meinen geschlossenen Kastenwagen. Klar höre ich die ACO- Pumpen laufen, egal ob ACO-003 oder 006D. Es sind ja schließlich Kolben- und keine Membranpumpen. Das Pumpengeräusch stört mich aber nicht, selbst Radio hören ist möglich und wenn ein Beifahrer dabei ist, sich mit diesem zu unterhalten. Das Pumpengeräusch höre ich meist nur im Hintergrund (kann es ausblenden), wenn das Geräusch aber irgendwann mal ausfallen sollte, dann werde ich wahrscheinlich hellhörig.

Ich bin der Meinung, daß die Pumpen jedenfalls wesentlich leiser sind als ein Stromerzeuger.
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Schnauzbiber » 08.05.2019 21:17

TwK hat geschrieben:
08.05.2019 18:37
Ich muss das jetzt erst mal sacken lassen und genau überlegen was die praktikabelste Lösung ist.
Genau diese/deine Aussage ist der beste Ansatzpunkt und macht dich mir gegenüber sehr sympatisch.
Lass es sacken!

Mach dir zu deinem "Fischtransporter" zuerst Gedanken, wieviel Kilo / Zentner maximal befördert werden sollen und wieviel Luft die Fische für diesen Zeitraum benötigen um fit ihr Ziel zu erreichen.
Spiele im Kopf alle dir einfallenden, negativen Szenarien durch, dann findet sich auch die passende Lösung dazu.
Solche Gedankenspiele helfen mir sehr.

Vielleicht bin ich ja ein bisschen pessimistisch veranlagt, aber ...
Ein Pessimist ist nichts anderes, als ein Optimist, der gut informiert ist.
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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TG-Fisch68 » 09.05.2019 03:53

Die Variante mit dem Stromerzeuger praktiziere ich seit Jahren. Hab mir da eine abnehmbare Wetterschutzumhausung gebaut weil bei mir steht das ganze auf dem Hänger und bekommt ohne Umhausung das aufgewirbelte Wasser vom Zugfahrzeug ab.
Ob das allerdings verkehrsrechtlich erlaubt ist weiss ich nicht.
Ich hatte einen 1200 Watt Erzeuger in Gebrauch den ich dann auch für die Tauchpumpe zum füllen der Behälter verwenden konnte.

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TwK » 14.05.2019 18:11

Gü.a.Pa. hat geschrieben:
08.05.2019 19:49
ich habe jetzt mal mitgelesen,... Du brauchst für deinen Fischtransport Sauerstoff-Versorgung ?
Warum Besorgst du dir nicht eine Sauerstoff-Flasche mit Ausströmer und Amaturen.... ??

Sorry, für die späte Antwort.
Mit Sauerstoff kann man viel falsch machen, zuviel als auch zuwenig sind schlecht. Der zweite Punkt ist die Sicherheit. Ich habe ein ungutes Gefühl mit Sauerstoff auf der Pritsche im heutigen Straßenverkehr. Der dritte Punkt sind meine Angestellten. Da ich nicht immer selbst das Fahrzeug fahre muss ich mich darauf verlassen dass das klappt. Bei den anderen Sachen ist es Gerät anmachen bzw. Stecker reinstecken. Die Sauerstoffeinstellerei braucht Erfahrung bzw. ein Gefühl wieviel O2 für wieviel Fische bzw. Altersklasse bzw. Temperatur.

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TwK » 14.05.2019 18:32

@ all: Die Pro-/Kontra-Liste ist erstellt. :idea:

Was ich schon sagen kann, ist, dass es die Variante mit der Batterie auf der Ladefläche nicht wird. Im Finale stehen:

1. Pumpe in Fahrerhaus an Sprinterbatterie
2. Pumpe + Generator in mobilem Behältnis auf Ladefläche

Ich spreche morgen nochmal mit einem Teichwirt, der ebenfalls eine Hailea einsetzt und erkundige mich wie er das umgesetzt hat.

P.S. In den vergangenen "Fischbauern" waren ja ebenfalls "Bauanleitungen" für mobile Belüftungsanlagen mit Generatoren enthalten. Das ist schonmal eine gute Grundlage.

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Gü.a.Pa. » 14.05.2019 18:59

@ Twk
An den O²-Flaschen ist normal immer eine Uhr....
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von TG-Fisch68 » 15.05.2019 19:19

:) -die "Uhr" (richtigerweise Manometer) zeigt zum einen den Druck in der Flasche an und das zweite Manometer den Druck auf der Abgangsseite. Aaaaaber-der Druck auf der Abgangsseite ändert sich schon wenn paar Löcher im Ausströmer zu sind. Dann dreht man eventuell den Regler runter um bei dem "üblichen" Druck zu landen und bei den Fischen kommt kaum noch was an. Normal gehört dann noch ein Durchflussmengenmesser mit dran. Dann könnte auch ein wenig geübter Mitarbeiter nach den Anzeigen einstellen.
Allerdings wird bei Sauerstofflaschen im Fall einer Kontrolle sehr genau hingeschaut.
Ausserdem ist der Preis zu beachten.Glaub eine Flaschenfüllung wird mit etwa 50€ berechnet,dafür gibts ganz paar Liter Benzin für den Generator...

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Re: Suche Ringverdichter mit Benzinmotor

Beitrag von Gü.a.Pa. » 15.05.2019 20:11

Mit den Uhren meinte ich ja Manometer und Durchflußm... ;)
Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quelle versiegt ist.

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